Unser Waldorfkindergarten Engen blickt auf eine lebendige und von großem gemeinschaftlichem Engagement geprägte Geschichte zurück. Alles begann im Jahr 1977, als sich Eltern aus Engen und dem Hegau zusammenschlossen, um einen Kindergarten nach den Grundgedanken der Waldorfpädagogik ins Leben zu rufen. Noch im selben Jahr wurde der dafür notwendige rechtliche Rahmen in Form eines Vereins geschaffen.

Im Sommer 1978 eröffnete Veronika Zimmermann die erste Kindergartengruppe mit acht Kindern im Kachelofenzimmer des Freien Jugendseminars (heute Impulshaus). Schon bald entstand der Wunsch nach einem eigenen Kindergarten, der den Kindern dauerhaft ein geeignetes und liebevoll gestaltetes Zuhause bieten sollte.

Nach intensiver Planung stellte die Stadt Engen ein Grundstück an der heutigen Goethestraße zur Verfügung. Im Juli 1980 konnte schließlich mit dem Bau begonnen werden. Die Pläne stammten von Jürgen Egner, selbst Vater eines Kindergartenkindes und Bautechniker bei der Stadt Engen, der auch die Bauleitung übernahm.

Mit außergewöhnlichem Einsatz brachten sich Eltern und zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer ein. Über viele Monate hinweg arbeiteten sie an Abenden, Wochenenden und während ihrer Ferien am neuen Gebäude; von den Fundamenten über das Dach bis zur Gestaltung des Außengeländes. Am 5. Juni 1982 wurde der neue Waldorfkindergarten in der Goethestraße 4 feierlich eingeweiht.

Aus der mutigen Initiative einiger Eltern entstand ein lebendiger Ort für Kinder und Familien. Der Geist dieser Anfangszeit ist bis heute spürbar: im gemeinsamen Verantwortungsgefühl, im tatkräftigen Miteinander und in dem Wunsch, den Kindern einen geschützten Raum zum Spielen, Wachsen und Reifen zu schenken.

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