
Über uns & Pädagogik
Das Bild vom Kind
Jedes Kind kommt mit einem ganz ureigenen, unverwechselbaren Wesenskern und einem ureignen Entwicklungsplan auf die Welt. Wir betrachten das Kind nicht als unbeschriebenes Blatt, das erst von außen geformt werden muss.
Stattdessen sehen wir in jedem Kind ein eigenständiges, aktives Wesen, das von Natur aus den tiefen Drang in sich trägt die Welt zu entdecken, zu lernen und über sich hinauszuwachsen. Unsere Aufgabe ist es, diesen inneren Kompass zu schützen und einen geborgenen, geschützen Raum zu bieten.
Ganzheitlich wachen: Die Waldorfpädaogik
Die Waldorfpädaogik versteht die Kindheit als eine eigenständige, wertvoelle Lebensphase. Im Zentrum steht das tief verankerte Vertauen in das Kind und seine Entfaltung. Wir formen nicht, sondern wir bereiten den Boden, auf dem sich Kopf, Herz und Hand gleichermaßen entfalten können.
Dieses Fundament ruht auf drei wesentlichen Grundprinzipien unseres Alltags.
Rhythmus & Wiederholung
Feste Rhythmen im Tages-, Wochen- und Jahreslauf sowie wiederkehrende Elemente gebem dem Kind Orientierung, Verlässlichkeit und seelische Sicherheit. Sie schaffen Vertrauen und bilden die gesunde Basis für jede Entwicklung.
Vorbild & Nachahmung
Kinder in den ersten Lebensjahren lernen nicht durch Belehrung, sondern durch Nachahmung. Die Erzieherinnen schaffen durch ihr eigenes, sinnvolles Tun (z.B. Kochen, Werken, Pflegen) ein echtes Vorbild, an dem das Kind seine eigenen Kräfte entfalten kann.
Erziehung ist Selbsterziehung
Wirkliche Entwicklung kommt aus dem Kind selbst. Wir formen das Kind nicht nach Vorgaben, sondern begleiten es achtsam dabei, seinen eigenen Weg zu finden,
Selbstwirksamkeit zu erleben und aus und aus eigenen Impulsen heraus zu wachsen.
